24.08.2017

Kümmern Sie sich wirklich richtig um Ihre Zähne?

Wie auch, wenn Ihnen niemand sagt, wie das richtig geht!

Viele Menschen suchen regelmäßig den Zahnarzt auf, um zur Prophylaxe zu gehen, Zahnvorsorge zu betreiben und die Zähne durchchecken zu lassen. Im Grunde genommen ist das genau dasselbe, wie wenn Sie mit Ihrem Auto zum TÜV fahren. In beiden Fällen wird geschaut, ob noch alles seine Funktionen erfüllt oder möglicherweise an der ein oder anderen Stelle ausgebessert werden muss, damit die Funktionalität auch zukünftig gewährleistet ist. Entscheidend ist in beiden Fällen jedoch nicht, dass Sie dort hingehen, sondern vielmehr: Was machen Sie in der Zwischenzeit?

Karies, Parodontitis, Mundgeruch, Zahnstein, Zahnfleischbluten, Löcher ...
Während der im Idealfall halbjährigen Kontrollbesuche bei Ihrem Zahnarzt wird eine Momentaufnahme gemacht. Es wird geschaut, wie es Ihren Zähnen aktuell geht. Eigentlich sollte das als Prophylaxe ausreichend sein. Schaut man sich die Zahnarztpraxen jedoch an, scheint das ganz und gar nicht der Fall zu sein. Warum haben Menschen Karies, Parodontitis, Mundgeruch, Zahnstein, Zahnfleischbluten, Löcher, Zahnverlust, Bedarf an Implantaten oder Kronen? Scheinbar funktioniert das, was wir als Prophylaxe bezeichnen, doch nicht so gut – sonst würden Karies und Co. arbeitslos.

Zahnprobleme sind nichts Natürliches!
Im Alter verliert man Zähne, ist doch klar. Spätestens ab Mitte 20 wird zum ersten Mal gebohrt, das steht außer Frage. Irgendwann hat man nun mal Zahnfleischbluten, ist doch ganz normal. Ich sage Ihnen was: Das alles ist nicht Gott gegeben. Es ist schlicht und ergreifend eine Folge dessen, wie man Zahnpflege betreibt und mit dem umgeht, was man zu diesem Thema gehört hat.

Gelernt und verinnerlicht
Wir haben gelernt, zweimal täglich die Zähne zu putzen und vielleicht auch noch Zahnseide zu verwenden. Wir tauschen regelmäßig alte Zahnbürsten gegen neue aus. Wir gehen – natürlich – alle sechs Monate zur Vorsorgeuntersuchung, in denen uns der Zahnarzt neue Löcher füllt, die Zähne reinigt und eine Empfehlung ausspricht, dies oder das in Zukunft machen lassen zu müssen, um Schlimmeres zu verhindern. Das ist schon recht viel, aber immer noch zu wenig. Doch das sind genau die Dinge, die wir von klein auf gelernt haben und sich mit der Zeit so eingebürgert haben. Wir stellen all das nicht mehr in Frage und nehmen es einfach so hin.

Und auf einmal haben Sie Löcher in den Zähnen
Trotz der guten Pflege und den regelmäßigen Besuchen beim Zahnarzt wundern Sie sich möglicherweise bei Ihrem nächsten Besuch darüber, dass Sie plötzlich fünf Löcher haben sollen, die natürlich gefüllt werden müssen. Ja wie ...? Sind die jetzt über Nacht gekommen, oder was? Natürlich nicht. Löcher entstehen auch nicht innerhalb eines halben Jahres. Vielmehr sind sie das Ergebnis eines Prozesses, der unter Umständen mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte dauert. Der Punkt ist nur: Maßnahmen werden erst ergriffen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Alles, was man vorher hätte unternehmen können, um die Löcher erst gar nicht entstehen zu lassen, hat nicht stattgefunden. Sehr schade. Wir wussten es leider nicht besser. Ist unsere Prophylaxe womöglich nicht ausreichend?

Das alles hat nichts mit Zahnpflege zu tun
Ich möchte hier definitiv nicht behaupten, dass Ihr Zahnarzt keine gute Arbeit macht und Sie hinsichtlich Prophylaxe schlecht berät. Ich möchte, dass Ihnen Folgendes bewusst wird: Wenn Sie im Zeitraum zwischen Ihren Zahnarztbesuchen das Richtige tun, geben Sie allem, was Ihre Zähne in dieser Zeit angreifen könnte, keine Chance.

Die Realität ist: Das, was wir heute in unseren heimischen Bädern betreiben, hat nichts mit Zahnpflege zu tun.

Ich möchte Ihnen das gerne einmal anhand folgender Zahlen darstellen: Beim Zähneputzen entfernen wir lediglich 5% der Bakterien auf unseren Zähnen. Damit bleiben 95% übrig, die Schaden anrichten können. Und bis zum nächsten Zahnarztbesuch haben diese genügend Zeit, sich unbemerkt weiter auszubreiten. Das Ergebnis dessen macht sich dann irgendwann unweigerlich auf dem Behandlungsstuhl bemerkbar.

Minimieren Sie den Schaden mit den richtigen Prophylaxe-Werkzeugen
Wir zeigen Ihnen, wie Sie Zahnbürste & Co. ohne schlechtes Gewissen aus Ihrem Bad verbannen und gleichzeitig Zahnkrankheiten stoppen können. Auch wenn Sie bisher dachten, diese seien völlig natürlich. Zahnbürsten eignen sich übrigens hervorragend zum Schuhe reinigen. Viele Patienten können mittlerweile darüber berichten.

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