25.10.2017

Vor dem Eingriff: So schaut Zahnersatz im eigenen Mund aus

Zahntechnikermeister Udo Goebel über ‚Magixs‘ Zahnersatz, der es in vielen Fällen ermöglicht, vor einer Zahnkorrektur das Endergebnis zu sehen – ohne Bildbearbeitungsprogramm. Direkt im Mund.

Niemand kauft gerne die Katze im Sack. Vor dem Kauf erst einmal etwas aus- oder anzuprobieren ist vielen Menschen wichtig, insbesondere, wenn es im weiteren Sinne um Typveränderung geht. „Das ist auch im Bereich Zahnersatz so. Nur hier kann man in der Regel Veränderungen nicht mehr rückgängig machen – zumindest nicht ohne großen Aufwand und weiterer Schädigung der Zähne“, weiß Udo Goebel, Zahntechnikermeister und Inhaber der IDS Dentaltechnik. Er empfiehlt Magixs. Was wie Magie wirkt, hilft vielen Menschen bei ihrer Entscheidung für oder gegen eine Zahnkorrektur.

Magixs werden speziell für den Patienten angefertigt und zeigen ein mögliches Ergebnis nach einer Zahnkorrektur. „Die Kunststoffschalungen werden individuell nach den Maßgaben des Kunden und Gegebenheiten seiner Zähne angefertigt und eingepasst“, erklärt Goebel die Vorgehensweise. Etwa eine Woche später kann das Modell dann anprobiert werden.

„Wir wollen eine Situation schaffen, bei der der Patient eine möglichst ideale und gute Vorstellung davon bekommt, wie seine künstlichen Zähne später in Form, Farbe und Position aussehen“, so der Zahntechniker. „Man kann das natürlich auch mit Bildbearbeitungsprogrammen visualisieren, doch das ist immer noch mal etwas anderes und hat für das Wohlbefinden und die Entscheidungsfindung des Patienten einen ganz anderen Stellenwert.“

Das Gute an den Magixs-Modellen ist, sollte einem Patienten die Situation nicht gefallen, könnte dieser es immer noch anders gestalten oder er entscheidet sich von Grund auf gegen eine Zahnkorrektur.

Die Kosten für eine solche Anfertigung veranschlagt der Zahntechnikermeister je nach Anzahl der Zähne und Aufwand auf zwischen 150 und 300 Euro. Das mag auf den ersten Blick viel Geld sein nur für eine Visualisierung. „Wenn man sich aber wirklich die Zähne machen möchte, muss man noch eine Null dranhängen“, erklärt Goebel und hebt hervor, dass er schon sehr viele Menschen nach Einsetzen ihrer Magixs gesehen hat, die vor Glück über ihr neues Aussehen sehr gerührt waren. Diese empfanden auch im Nachhinein dieses Geld als gerne getätigte Investition in ihr Aussehen. „Und: Es entstehen wirklich keinerlei Schäden an den eigenen Zähnen“, bekräftigt der Zahntechnikermeister abschließend.

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